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Rösler droht Pharmakonzernen mit Zwangsrabatten Gesundheitsminister Rösler hat eine harte Konfrontation mit der Pharmabranche angekündigt. Er will sie zu niedrigeren Preisen für Arzneimittel zwingen. Die Firmen sollten so schnell wie möglich Verhandlungen mit den Krankenkassen aufnehmen. Zuvor werde es Zwangsrabatte geben.
Pharmaexperte Schwabe: "Zwangsrabatt müsste bei 50 Prozent liegen" Gesundheitsminister Rösler will die freie Preisgestaltung der Pharmafirmen einschränken, um die Kosten zu senken. Viele der Ideen sind nicht neu, sagt Pharmaexperte Schwabe im tagesschau.de-Interview. Um die Preise auf das Niveau anderer Staaten zu senken, seien aber drastische Schritte notwendig.
Krankenkassen verzeichnen Milliarden-Überschuss Die Finanzlage der Krankenkassen hat sich laut Gesundheitsministerium stabilisiert - das Ministerium vermeldete einen Überschuss von insgesamt 1,1 Milliarden Euro. Doch Experten bezweifeln die Zahlen - sie werfen den Kassen Bilanztricks vor. Und auch der neue Gesundheitsfonds schreibt rote Zahlen.
Weitere Missbrauchsfälle in Kinderheimen Die Berichte über vermutliche Missbrauchsfälle in Kinderheimen reißen nicht ab. In einer Einrichtung für sogenannte erziehungsauffällige Kinder im sächsischen Eilenburg soll es in den 70er- und 80er Jahren täglich zu Übergriffen gekommen sein. Auch im hessischen Hofheim gibt es Hinweise auf Misshandlungen.
Mittelstand übersteht Krise besser als Großkonzerne Die Krise hat kleinere und mittlere Unternehmen weniger stark getroffen als Großkonzerne. Das ergab eine Untersuchung der KfW-Bankengruppe. Der Grund: Weil die kleineren Firmen sich zumeist mehr auf das Inland konzentrieren, konnte die globale Krise ihnen nicht so viel anhaben.
Biden bekräftigt Kritik an Israels Wohnungsbauplänen US-Vizepräsident Biden hat seine Nahostreise fortgesetzt. Erneut kritisierte er die israelischen Pläne, 1600 neue Wohnungen in Ost-Jerusalem zu bauen. Diese Entscheidung untergrabe das für Friedensgespräche nötige Vertrauen, sagte er nach einem Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas.
Bali-Anschlag: Polizei erschießt Drahtzieher Der meistgesuchte Terrorist Indonesiens ist tot. Dulmatin, der als einer der Drahtzieher des Anschlags auf Bali im Jahr 2002 galt, ist bei einem Anti-Terror-Einsatz in einem Internet-Café bei Jakarta erschossen worden. Das bestätigte Indonesiens Präsident Yudhoyono.
Myanmar: Suu Kyi von Parlamentswahl ausgeschlossen 14 der letzten 20 Jahre hat Aung San Suu Kyi in Unfreiheit verbracht - und genau deswegen verweigern ihr die Generäle in Myanmar jetzt die Teilnahme an der Parlamentswahl. Denn laut neuem Wahlgesetz dürfen Gefangene nicht in einer Partei sein oder sich wählen lassen.
Wetterchaos in Italien:60 Zentimeter Schnee in der Toskana Hunderte Autofahrer bleiben stecken, 1000 Kilometer Autobahn sind voller Schnee und ein Sturm reißt einen Frachter vom Anker - der Winter hat Italien fest im Griff. Als wäre das alles nicht genug, regnet es an der Küste ohne Unterlass. Aus Angst vor Erdrutschen wurden Autobahnen gesperrt.
Grimme-Preise für ARD und ZDF Er ist der angesehenste Preis für Qualitätsprodukte im TV: der Grimme-Preis. Auch in diesem Jahr haben die öffentlich-rechtlichen Sender die meisten Auszeichnungen erhalten. Im Bereich Fiktion wurde die WDR-Produktion "Frau Böhm sagt nein" gekürt, im Bereich Unterhaltung ging ein Preis an die NDR-Show "Inas Nacht".
Bundeswehr kauft Transportschiff für 350 Millionen Euro Für 350 Millionen Euro kauft die Bundeswehr ein Transportschiff für Lebensmittel, Munition oder Krankenstationen. Vier deutsche Werften haben den Zuschlag für den Auftrag bekommen, obwohl andere europäische Anbieter das Schiff möglicherweise günstiger hätten bauen können.
Mappus will gegen Länderfinanzausgleich vorgehen Der baden-württembergische Ministerpräsident Mappus will gemeinsam mit Hessen und Bayern einen neuen Vorstoß zur Änderung des Länderfinanzausgleichs starten. In diesem Jahr müsse sein Land 1,6 Milliarden Euro zahlen. Mappus sagte, dieser "Aderlass" sei in der Krise "noch schmerzhafter".
Neue A1 offenbar ein Sanierungsfall Die Autobahn A1 ist Europas längste Baustelle. Staus sind an der Tagesordnung, weil die Strecke ausgebaut wird. Nun dürfte bei Bremen eine weitere Baustelle dazukommen: Etliche Schlaglöcher machen offenbar eine Grundsanierung erforderlich. Dabei ist dieses Teilstück gerade erst freigegeben worden.
Muslimverbände erwägen Ausstieg aus Islamkonferenz Die islamischen Verbände sind unzufrieden mit der Zusammensetzung und den Themen der nächsten Runde der Islamkonferenz. Sie kritisieren den Ausschluss des Islamrats. Ob sie teilnehmen, sei völlig unklar, sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Köhler. Damit droht ein Scheitern der Konferenz.
Für Gebäudereiniger gilt wieder ein Mindestlohn Von heute an haben die rund 830.000 Gebäudereiniger in Deutschland Anspruch auf einen höheren Mindestlohn. Die alten Tarifverträge waren ausgelaufen. Arbeitgeber und Gewerkschaften hatten sich im Tarifausschuss auf die neuen Mindestlöhne verständigt.
Kabinett stimmt für neuen Bahn-Aufsichtsratschef Felcht Die Bundesregierung unterstützt den ehemaligen Chemiemanager Felcht als neuen Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn. Das Kabinett stimmte der Ernennung zu. Die Personalie war zuvor von Bundesverkehrsminister Raumsauer mit Bundeskanzlerin Merkel vereinbart worden.
Verbraucherpreise leicht gestiegen Die Inflation ist im Februar in Deutschland leicht gestiegen, aber dennoch auf niedrigem Niveau geblieben. Vor allem die Lebensmittelpreise fielen weiter. Dafür sorgt der Preiskampf der Discounter. Für Heizöl und Benzin mussten die Menschen mehr bezahlen.
Obama sagt Papandreou Unterstützung zu Um Unterstützung wollte er werben, Unterstützung hat er bekommen. Doch wie genau die USA Griechenland helfen wollen, bleibt auch nach dem Besuch von Regierungschef Papandreou im Weißen Haus unklar. Immerhin: Obama unterstützt die Europäer im Kampf gegen die Spekulanten.
Vor zehn Jahren platzte die New-Economy-Blase Das Fieber am Neuen Markt war schon seit Wochen gestiegen, vor zehn Jahren erreichte der Nemax schließlich sein Rekordhoch. Der Tag markierte den Wendepunkt einer bis dahin unglaublichen Erfolgsgeschichte. Die New-Economy-Blase platzte. Seither fällt es Anlegern schwerer, den Aktienmärkten zu vertrauen.
EU-Außenpolitikerin Ashton: 100 Tage Pleiten, Pech und Pannen Seit ihrem Amtsantritt Anfang Dezember kämpft die Britin Ashton mit strukturellen Problemen und politischem Gegenwind. Entsprechend niederschmetternd ist die 100-Tage-Bilanz der höchsten EU-Außenpolitikerin. Kritiker bemängeln vor allem ihr fehlendes inhaltliches Profil.
Oberster ägyptischer Geistlicher Tantawi gestorben Scheich Mohammed Said Tantawi, der oberste islamische Geistliche Ägyptens und die wichtigste Autorität des sunnitischen Islam, ist tot. Der 81-Jährige starb in Saudi-Arabien an einem Herzinfarkt. Tantawi stand für ein moderates Verständnis des Islam.
Pakistan: Fünf Tote bei Angriff auf World-Vision-Büro Bei einem Angriff auf ein Büro der Hilfsorganisation World Vision im Nordwesten Pakistans sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Mehrere Personen wurden verletzt, als mit Handgranaten bewaffnete Männer das Büro in der Erdbebenregion Mansehra stürmten.
Riesch gewinnt letzte Abfahrt des Winters Maria Riesch hat Lindsey Vonn bei der letzten Abfahrt der Saison gezeigt, dass sie ihr auch in der schnellsten Weltcup-Disziplin das Wasser reichen kann. Auf der Kandahar-Strecke in Garmisch-Partenkirchen sicherte sie sich souverän den Sieg vor Vonn und der Schwedin Anja Paerson.
Champions League: Bayern trotz Niederlage im Viertelfinale Bayern München hat trotz einer 2:3-Niederlage beim AC Florenz das Viertelfinale der Champions League erreicht. In einer dramatische Partie sorgten Mittelfeldregisseur van Bommel und Stürmerstar Robben für die Münchner Treffer. Dank eines 2:1-Hinspielsiegs kam der deutsche Rekordmeister eine Runde weiter.
Schlusslicht: Verbrechen muss sich wieder auszahlen! "We Are Doing Great Things" - wir machen großartige Dinge, das ist das Motto der Stadt Gary im US-Bundesstaat Indiana. Gary taucht regelmäßig in den Top 20 der gefährlichsten US-Städte auf. Und so verwundert es nicht, dass sich zurzeit eine relevante Anzahl der Bürger Garys im Gefängnis befinden. Allerdings aus Mangel an Knästen nicht im Ort selbst. Und genau das bereitet Bürgermeister Rudy Clay inzwischen Sorgen.
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